Nagoya Protokoll

für klare Regeln gegen Biopiraterie

Weltweit wurden seit Jahrzehnten lokale Gemeinschaften durch Biopiraterie entrechtet und geschädigt, der Zugang zu den eigenen Ressourcen durch geistige Eigentumsrechte versperrt, eine Beteiligung am erzielten Profit fand jedoch nicht statt. Das soll mit dem Nagoya Protokoll nun anders werden.

Um Biopiraterie zu unterbinden und Saatgut als Gemeingut zu sichern, müssen nun allerdings auch non-profit Akteure und Privatpersonen einen gewissen bürokratischen Aufwand in Kauf nehmen. Das System kann aber nur funktionieren, wenn alle Transfers der „genetischen Ressource“ nachvollziehbar bleiben.

Das Nagoya Protokoll kann als historisches Übereinkommen bezeichnet werden. Es ist fraglich, ob eine solche Vereinbarung heute nochmals zu erzielen wäre. Es gilt daher aus unserer Sicht, sie bestmöglich zu nutzen.

Mehr Information zu unserer politischen Arbeit finden Sie hier!