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Liebe Freundinnen & Freunde der Vielfalt!

Die Pflanz-Zeit ist vorbei und es beginnt die Aussaat-Saison für viele weitere Pflanzenarten. Gurken, Karotten, Rüben und Bohnen haben jetzt Hochsaison! Hier kommen ein paar Tipps von uns...

Eine Übersicht über unser aktuelles Aussaat-Sortiment finden Sie hier.

Wir wünschen einen schönen Frühsommer und vielfältige Gartenfreuden!
Ihr ARCHE NOAH-Team

 

Gurken

direkt säen!


Gurken direkt aussäen ist für viele HausgärtnerInnen vielleicht ungewohnt. Dennoch hat die Direktsaat viele Vorteile! Gesäte Pflanzen wachsen in der Regel robuster als vorkultivierte. Der Boden sollte mindestens 13 Grad warm sein. Ab jetzt bis Anfang Juli ist die optimale Zeit. Wer sicher gehen möchte, kann auf die Aussaat eine schwarze Mulchfolie geben. Dieser erwärmt den Boden zusätzlich. Idealerweise 2-3 Samen pro Pflanzstelle säen und nur die stärksten Keimlinge belassen. Abstände: 100x40 cm in der Reihe.

Wir empfehlen:
Salatgurke Russkaja Cucumis sativus var. sikkimensis
Die Gurke eignet sich geschält zum Rohverzehr, Einlegen oder Kochen. Durch die feste Schale ist sie gut lagerbar. Unbedingt jung ernten! Unter der braunen, festen Schale versteckt sich weißes, sehr saftiges Fruchtfleisch. Empfehlenswert ist die Sorte auch auf Grund ihres hohen Ertrags und der hohen Widerstandsfähigkeit gegen Mehltau.

Salatgurke Dekan Cucumis sativus
Eine gute Freilandgurke und hervorragend als Einlege- und Salatgurke verwendbar! Es empfiehlt sich ein Rankgerüst. Guter Fruchtansatz. Die Früchte sind eher klein und Walzenförmig (bis 17 cm lang) und besitzen eine hellgrüne Schale mit weißen Streifen und weißen Stacheln. Die Pflanzen haben sich recht widerstandsfähig gegen Mehltauerkrankungen erwiesen.

 

Karotten

jetzt in die Erde!


Die Karotte ist das meist gegessene Wurzelgemüse. Leider gelten sie in vielen Hausgärten als schwierig anzubauen. Missglückte Anbauversuche können an zu stark gedüngter Gartenerde liegen. Sie gedeihen am besten auf sandig-lehmigen, tiefgründigen und lockeren Böden.

Jetzt ist die beste Zeit um Lagerkarotten anzubauen (Mitte Mai bis Anfang Juli). Aussaat in Reihen, Reihenabstand ca. 45 cm. Saattiefe 1-2,5 cm. Ist das Kraut ca. 5 cm hoch, müssen die kleinen Pflänzchen ausgedünnt werden auf ca. 3 cm Abstand.

Übrigens wachsen Karotten auch in entsprechend hohen Töpfen!

Genaue Anleitungen und Tipps zum Anbau finden Sie auch im Handbuch Bio-Gemüse.

Wir empfehlen:
Karotte Duwicker Streit Daucus carota
Ihr Geschmack ist sehr süß und enorm aromatisch! Duwicker kann den ganzen Sommer hindurch gesät werden. Sie ist weniger frostempfindlich als andere Sorten. „Duwicker" werden Karotten mit kurzen, kreiselförmigen Wurzeln genannt.

Karotte Lange Loiser Daucus carota
Die orange Karotte ist lang und relativ dick (bis 4 cm). Der Geschmack ist süßlich aromatisch. Sie zeichnet sich durch eine rasche Jugendentwicklung aus und ist fest und gut lagerfähig. Es handelt sich um eine ältere Karottensorte aus Österreich, die auf Geschmack selektiert wurde und so herkömmlichen Sorten um nichts nachsteht.

 

Unbekannte Rüben

Mal was besonderes gefällig?


Die Kohlrübe ist eine der "alten" Rübenarten, die in Vergessenheit geraten ist. Sie ist anspruchslos und wächst auf jedem Boden. sie werden meist direkt gesät. In warmen Regionen können auch noch Anfang August gesäte Rüben ein Gewicht bis 1 kg erreichen und eignen sich besonders gut als Lagergemüse.


Kohlrübe Kostar Brassica napus subsp. napobrassica
Die Rübe ist vielseitig verwendbar. In Kombination mit Erdäpfel, Zwiebel und Fleisch als Eintopf oder auch gedünstet, als Suppe oder gestampft als Püree. Die Sorte Kostar ist gelbfleischig, die Schale violett und cremeweiß. Die Kohlrübe (oder Steckrübe) ist eine alte, anspruchslose und ertragreiche Rübenart. Die Lagerung der ganzen Rübe über Winter ist unkompliziert.

Die Rübe der Alten ist die Herbstrübe, auch Stoppelrübe genannt. Man kann sie von März bis Juli als Mairübe aussäen und wie Radieschen kultivieren. Oder ab Mitte Juli bis August säen und den Winter hindurch ernten (im Boden lassen).

Stoppelrübe / Mairübe Stoppelrübe aus der Wildschönau Brassica rapa subsp. rapa
Die Stoppelrübe benötigt von Aussaat bis Ernte nur wenige Wochen und kann im Frühjahr (als Mairübe) wie im Sommer (als Herbstrübe) angebaut werden. Die Rübe ist flach, weiß-violett gefärbt, hat eine angenehme Schärfe und schmeckt roh oder im Eintopf. In der Wildschönau/Tirol wird daraus der Krautinger Schnaps gebrannt. Mairüben werden überwiegend gegart verzehrt. Besonders gerne werden sie gedünstet und anschließend in Butter, Zucker und etwas Salz glasiert. Die Blätter können ebenfalls gegessen werden. Man bereitet sie in der Regel wie Spinat zu.

 

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