Uhudler Vielfalt auftafeln

Meldungen 2013

Die wichtigsten Ereignisse zum Nachlesen

Lesen Sie hier in chronologischer die wichtigsten Meldungen und Ereignisse rund um das Thema Saatgutverordnung.

Das EU Parlament muss jetzt beweisen, dass es Vielfalt will

10. 12.2013: EU-Saatgutverordnung: Zurück an den Start! Das EU Parlament muss jetzt beweisen, dass es Vielfalt will. Der Agrar-Ausschuss im Europaparlament kann die Saatgutverordnug an die Kommission zur völligen Überarbeitung zurückschicken. ARCHE NOAH und Global 2000 begrüßen den Vorstoß der EU-Abgeordneten Elisabeth Köstinger (ÖVP), die EU-Saatgutverordnung gänzlich abzulehnen. Eine Zurückweisung des Entwurfes an die EU-Kommission durch den Agrarausschuss würde bedeuten, dass dieser zur Gänze überarbeitet werden muss.

 
 

Experten-Hearing zur Saatgutverordnung im EU Parlament

26.11.2013: In Sachen Saatgutverordnung geht es nun in die heiße Verhandlungsphase. Am heutigen Dienstag wird ExpertInnen in einem großen, offiziellen Rahmen die Möglichkeit eingeräumt, ihre Stellungnahme zur geplanten EU-Saagutverordnung darzulegen. Unter den Eingeladenen befindet sich auch Klaus Rapf, Vorstand der ARCHE NOAH. Seit Anfang November liegt eine Stellungnahme von Sergio Silvestris, dem Berichterstatter aus dem EU-Agrarausschuss, vor: Diese Stellungnahme verstärkt sogar noch die Befürchtungen von GLOBAL 2000 und der ARCHE NOAH. Presseaussendung Global 2000 / Arche NoahDass klar ein Naheverhältnis Saatgut-Industrie zu erkennen ist, zeigt eine unter der Schirmherrschaft vom Abgeordneten Silvestris im EU-Parlament abgehaltene Veranstaltung der European Seed Association, des Dachverbandes der Saatgut-Industrie Europas. Offener Brief Corporate Europe Observatory (CEO)

 
 

Diskussion in Tirol

25.11.2013: Diskussion in Tirol. "Die Saatgutverordnung droht die Verfügbarkeit von alten Sorten drastisch einzuschränken“, das erklärte ARCHE NOAH Referentin Astrid Österreicher bei einer Diskussionsveranstaltung im Haus der Begegnung in Innsbruck. Kontrolle und Macht über das Saatgut zu erlangen sei das zentrale Anliegen international tätiger Konzerne, stimmte auch Matías Gossner von der Chiapas Gruppe Tirol überein. Angesichts der Brisanz des Themas kam es zu einer sachlichen, aber mitunter feurigen Diskussion. Auch wenn im Publikum und am Podium unterschiedliche Ansichten vertreten wurden, konnte man sich doch einigen, dass die Wahlfreiheit beim Saatgut für LandwirtInnen und KonsumentInnen aufrechterhalten werden muss.

 
 

Was bringt die neue EU-Saatgutverordnung? Vortrag und Diskussion

25.11.2013: Was bringt die neue EU-Saatgutverordnung? Vortrag und Diskussion. Die Referentin Mag.a Astrid Österreicher informiert über die Bedeutung der bedrohten Kulturpflanzensorten, die entscheidenden Knackpunkte der geplanten EU-Verordnung und Möglichkeiten um selbst aktiv zu werden. Es wird ein Samenmarkt mit Alten Sorten mit Unterstützung der Arche Noah und dem Permakulturstammtisch stattfinden. Weitere Partner sind herzlich Willkommen. Haus der Begegnung, Innsbruck. Eintritt frei.

 
 

Saatgut-Deklaration: Workshop

24.11.2013: Saatgut-Deklaration: Von 23-24 November begrüßte ARCHE NOAH 40 Teilnehmer aus 20 europäischen Ländern beim dritten internationalen Workshop zur Saatgutverordnung in diesem Jahr. Europarlamentarierin Karin Kadenbach und Heinz Miko als Vertreter der Europäischen Kommission nahmen am Sonntag an der Sitzung teil, um mit den NGOs ihre Anliegen und Vorschläge diskutieren. Die NGOs verabschiedeten eine Erklärung mit konkreten Forderungen für ein besseres EU Saatgutrecht.Die Erklärung lesen

 
 

Trainee gesucht!

10.11.2013: Ab Jänner gibt es die Möglichkeit, im Team Saatgutpolitik der ARCHE NOAH ein Arbeitstraining zu absolvieren. Wir suchen eine Person mit Interesse für politische Prozesse, Interesse für Sortenvielfalt und Saatgutrechtsfragen und Lust, in die Arbeitsweise einer NGO hineinzuschnuppern. Alle Infos zur Bewerbung finden Sie hier

 
 

Sagen Sie's weiter!

8.11.2013: Die  EU-Saatgutverordnung nützt den Konzernen. Das bringt jetzt ein Kurz-Video auf den Punkt. ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 bedanken sich im Namen der Vielfalt bei allen Mitwirkenden: Werner Brix, Chris Lohner, Martin Oberhauser, Emily Essl, Magdalena Brix, Thomas Weilguny, Juliana Neuhuber, Josef Wagner, Wolfgang Seehofer und Antoinette Höring. Überlassen wir das Saatgut nicht den Konzernen. Bitte helfen Sie mit und teilen Sie dieses Video zum Beispiel per facebook, twitter oder via E-Mail.

 

 
 

BürgerInnen wollen Schutz der Vielfalt

4.11.2013: Einer neuen Umfrage zufolge halten knapp 90 Prozent der Europäer den Verlust an Biodiversität in Europa für ein Problem. 78 Prozent kaufen laut Umfrage  umweltfreundliche Produkte wie z.B. Produkte aus der Region, um zur Bekämpfung des Biodiversitätsverlusts beizutragen. Weltweit ist die Biodiversität in großer Gefahr: Der Artenverlust verläuft 100- bis 1000-mal schneller als normal. Weitere Infos: Presseaussendung der EU-Kommission

 
 

“Freies Saatgut für Alle!”

26.10.2013: Im Rahmen des Elevate Festivals findet in Graz eine Veranstaltung zum Thema Freies Saatgut mit Iga Niznik (ARCHE NOAH), Gregor Kaiser (Sozialwissenschaftler und Biologe) und Ulli Klein (Bäuerin) ein. Am 27.10. findet zudem der Workshop „Open Source für Saatgut?“ mit Gregor Kaiser statt. Wann? 26./27.10. Wo? Forum Stadtpark Graz. Um Anmeldung wird gebeten. Mehr Infos finden Sie hier.

 

 
 

Botschafter pro Vielfalt

25.10.2013: Auf einem Grundstück an der alten Donau, das die Stadt Wien zur Verfügung stellt, wurden junge Bäumchen alter Obstsorten gepflanzt. Zahlreiche Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft haben sich bereit erklärt, eine Patenschaft für einen der Vielfaltsbäume zu übernehmen. Rote Sternrenette, Alexander Lucas, oder Pierre Corneille sind nicht etwa die Namen der UnterstützerInnen, sondern alte Obstbaumsoren, die durch Hochzuchtpflanzen verdrängt wurden. Mehr Infos

 
 

Yvapuruvu-Deklaration

18.10.2013: "Saatgut ist kein Ding, keine Ware und auch kein Computerprogramm", sagt die "Alianza Biodiversidad". In Paraguay verabschiedete das Bündins eine klare Deklaration gegen diverse Saatgutgesetze, die die Vielfalt und die Souveränität der LandwirtInnen bedrohen. Lesen Sie mehr. 

 
 

Internationale Gartenwelt protestiert gegen EU-Saatgutverordnung

17.10.2013: Namhafte Garteninitiativen treten für die Sortenvielfalt ein. Garteninitiativen, Gartenakademien und Vereinigungen aus dem gesamten deutschen Sprachraum treten geschlossen für den Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt und gegen den aktuellen Entwurf der EUSaatgutverordnung ein. Darauf einigte man sich beim diesjährigen Treffen vom Netzwerk „Natur im Garten International“ in Mecklenburg-Vorpommern am 9.-10. Oktober.Zur Pressemeldung

 
 

Unser Saatgut in Gefahr!

17.10.2013: Die Plattform „Zukunft statt Autobahn“ und ARCHE NOAH laden zu einem Informationsabend in Wien. Iga Niznik (ARCHE NOAH) wird über die EU-Saatgutverordnung und damit einhergehende Probleme in der Erhaltung von alten und seltenen Kulturpflanzensorten sprechen. Wann? 17.10.2013, 18:30 Uhr Wo? Freiraum, Wasagasse 28, 1090 Wien. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

 
 

Kampagnensong “Seeds of Freedom”

07.10.2013: Für die Aktionswochen Fortnight of Action for Seed Freedom 2013 wurde von der Sängerin Brina ein musikalischer Beitrag geleistet, in dem vor Konzernmacht gewarnt und von der kulturellen Bedeutung unserer Pflanzenvielfalt erzählt wird. Auch vor dem Hintergrund der EU-Saatgutverordnung regt „Seeds of Freedom“ zum Nachdenken an. Hier finden Sie das Musikvideo.

 
 

Fortnight of Action for Seed Freedom 201

2.-16.10.2013: Auch heuer läd Vandana Shiva wieder zur Fortnight of Action. In zwei Aktionswochen zum Thema Recht auf Saatgut soll es themenbezogene Veranstaltungen und Workshops geben. Hier finden Sie dieWebpage und den Flyerzur Fortnight of Action for Seed Freedom.  

 
 

Verhandlungsstart

30.09.2013: Der Agrarausschuss des EU-Parlaments begann die Verhandlungen zur EU-Saatgutverordnung. Österreichs EU-Abgeordnete sprachen sich für die Wahlfreiheit von KonsumentInnen und für die Erhaltung der Vielfalt aus. Die EU-Abgeordneten haben bis 4. Dez. die Möglichkeit, Änderungsvorschläge zur Verbesserung der Verordnung einzubringen. Mitte April 2014 wird im EU-Parlament über die Verordnung abgestimmt.

 
 

Neue Studie, neue Sorgen

19.08.2013:  "Neue Methoden" in der Züchtung etablieren sich. Methoden die – wie die Gentechnik – teilweise auf molekularer oder zellbiologischer Ebene ansetzen. Ob ein neues Verfahren der Gentechnik zugeordnet wird, hat weitreichende Auswirkungen: auf die einzuhaltenden Rechts- und Zulassungsvorschriften, auf die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz sowie auf die Nutzung der Techniken durch die Züchtungsunternehmen. Lesen Sie dazu die neue Studie von Dr. Eva Gelinsky.

 
 

Kulturpflanzen treffen auf urbane Kultur

12.08.2013: im „weissen haus“ in Wien haben die Künstler von tat ort alte Möbelstücke zu Pflanzbeeten für ARCHE NOAH Pflanzen umfunktioniert. Der „Pop-up Garden“  ist Teil des Paraflows Festivals, das heuer unter dem Motto „offene Kultur“ stattfindet. „Während Gesetze wie die EU-Saatgutverordnung den Zugang zu Vielfalt abschneiden wollen, bringen Projekte wie der ‚Pop-up Garten‘ sie wieder in die Gesellschaft zurück“, sagt Iga Niznik von ARCHE NOAH.

 
 

Gemeinsame Erklärung zur Reform des EU-Saatgutrechts

27.07.2013: Konzernmacht über Saatgut – Nein danke! Ein Bündnis österreichischer und deutscher Saatguterhalter und Umweltorganisationen hat heute eine Gemeinsame Erklärung betreffend der EU-Saatgutverordnung veröffentlicht. Das Bündnis fordert den EU-Ministerrat und das EU-Parlament zum Umsteuern bei der Neuverfassung des Saatgutrechts auf. Die Presseaussendung zur Erklärung finden Sie hier.

 
 

EU-Kommission auf Werbetour

26.07.2013: Die Kritik der NGOs hat sich gelohnt: Ein Verterter der EU-Kommission war heute nach Wien gereist, um die geplante EU-Saatgut-Verordnung zu verteidigen. Die ARCHE NOAH kritisierte bei der Veranstaltung die restriktiven Pläne, die dazu führen werden, dass viele alte und seltene Sorten von Obst, Gemüse und Getreide verdrängt werden. "Die Ausnahmeregelungen für die Biodiversität sind völlig unzureichend. Wir lehnen diese Verordnung ab", unterstrich Iga Niznik von der ARCHE NOAH.

 
 

Bellaflora – aktiv für die Vielfalt

15.07.2013: „Wir warten nicht auf Vorschriften, wir engagieren uns“, heißt es seitens der Geschäftsführung von Bellaflora. Dem kann die ARCHE NOAH nur zustimmen, denn das Unternehmen sorgt für Vielfalt auf den Verkaufstischen durch alte Sorten und Raritäten. Zudem hat Bellaflora die Petition Freiheit für die Vielfaltvon GLOBAL 2000 und ARCHE NOAH bereits unterzeichnet und KundInnen über die gleichnamige Kampagne aufmerksam gemacht – ein Dankeschön im Namen der Vielfalt!

 
 

Startschuss für den “Saatgut-Dialog”

11.07.2013: Minister Berlakovich hat VertreterInnen aus Saatgutwirtschaft,  NGOs, Handel, Landwirtschaft und AGES zu einer "Saatgut-Enquete" geladen und damit einen wichtigen Schritt hin zum Schutz alter und bedrohter Sorten gesetzt. In regelmäßigen Abständen sollen die Beteiligten zusammenkommen, um Österreichs Verhandlungsposition zur geplanten EU-Saatgutverordnung zu erarbeiten. 

 
 

“Entwurf zu EU-Saatgutverordnung verspricht keine gute Ernte”

01.07.2013: "Entwurf zu EU-Saatgutverordnung verspricht keine gute Ernte", lautet der Titel einer Presseaussendung der Parlamentsdirektion. Anlass dafür waren Verhandlungen des EU-Unterausschusses über Österreichs Position zum Entwurf der EU-Saatgutverordnung. Der Vier-Parteien-Antrag, eingebracht von SPÖ, ÖVP, Grüne und BZÖ, wurde einstimmig angenommen, wodurch Minister Berlakovich durch eine Resolution für die Ratsverhandlungen gebunden wurde. Minister Berlakovich erklärte, es gehen ihm darum, die Biodiversität zu erhalten, Private, HobbygärtnerInnen, Kleinbetriebe und Nischenmärkte zu unterstützen und vor allem auch die heimische Saatgutwirtschaft zu schützen Lesen Sie hier die Parlamentskorrespondenzund hier die Presseaussendung von GLOBAL 2000 und ARCHE NOAH

 
 

Freiheit für die Vielfalt

15. 06.2013: Arche Noah und Global 2000 veranstalteten am 13. Juni im Sigmund Freud-Park in Wien einen Vielfaltsflashmob. Unter dem Motto „Bald illegal? Kein Ende für die Samenspende!“ wurden alte Sorten und Raritäten bei einem Picknick zubereitet, verzehrt, getauscht und bestaunt - gelebte Vielfalt, um auf die Problematiken der EU-Saatgutverordnung und der Agrarpolitik aufmerksam zu machen. 

 
 

Namhafte Unterschrift

14.06.2013: Nach Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich ist Sozialminister Rudolf Hundstorfer das zweite Regierungsmitglied, das die Petition "Freiheit für die Vielfalt" von ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 unterschrieb. Der Minister stattete dazu der ARCHE NOAH einen Besuch in Schiltern ab. "Es muss gesichert sein, dass die BürgerInnen weiterhin von der großen Vielfalt verschiedener Obst- und Gemüsesorten profitieren können“, sagte Rudolf Hundstorfer.

 
 

Industrie jubelt.

12.06.2013: wenigen Tagen ereilte der Jubelruf der Saatgutindustrie (ESA) das EU-Parlament. Das neue EU-Saatgutverkehrsrecht sei „modern, dynamisch, harmonisiert“ und sichere den Zugang zu den „besten Sorten“, so die VertreterInnen der Industrie. Für die NGOs ist der Jubelruf der Saatgutindustrie ein Warnsignal! Eine Koalition von über 20 NGOs analysiert die Parolen der ESA.

 
 

Rüge vom Bundesrat

06.06.2013: Der österreichische Bundesrat befindet, dass die EU-Saatgutverordnung übers Ziel hinausschießt. Die Abgeordneten haben die EU-Kommission mittels "Subsidiaritätsrüge" aufgefordert, den Vorschlag zu überdenken.

 
 

Eine Viertelmillion Unterschriften

24.05.2013: Am gestrigen Donnerstag langte bei den Organisationen ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 die 250.000ste Unterschrift der Petition für Freie Vielfalt (www.freievielfalt.at) ein. Neben fast 238.000 Online-Unterschriften bekamen wir über 12.000 Unterstützungserklärungen per Post - ein großes DANKE an alle, die mitgemacht haben! Wir sammeln weiter!

 
 

Erste Analyse negativ

07.05.2013: Am gestrigen Montag hat die Europäische Kommission den offiziellen Entwurf zur Saatgutverordnung vorgelegt. Die eingehende Analyse von ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 fällt negativ aus: Eine derart restriktive Saatgutverordnung kann nicht im öffentlichen Interesse sein. Die Organisationen appellieren an EU-ParlamentarierInnen und den Rat - Der Vorschlag muss grundlegend überarbeitet werden. Mehr

 
 

EU Kommission veröffentlicht Entwurf für neue Saatgutverordnung

06.05.2013: Der Text zur Verordnung liegt seit heute offiziell vor. ARCHE NOAH und Global 2000 werden den Entwurf nun so rasch wie möglich analysieren und informieren. Ein erster Blick in den Text zeigt jedoch: Unsere Befürchtungen waren berechtigt - die "Zugeständnisse" an seltene Sorten und kleine Akteure sind völlig unzureichend. Weitere Details folgen.

 
 

Mai EU Kommissar BORG nimmt Stellung

03.05.2013: Der für den Entwurf der neuen Saatgutverordnung zuständige EU Kommisar Tonio Borg nimmt in einem Brief an ARCHE NOAH Stellung und kündigt an, der letztgültige Vorschlag der Kommission werde Vorteile für die biologische Vielfalt und kleiner Akteure am Saatgutmarkt bringen. Die Veröffentlichung des Entwurfs ist für Montag den 6. Mai angekündigt. Dann wird man beurteilen können, ob der Schutz der Biodiversität, bäuerliche Rechte und KonsumentInneninteressen ausreichend berücksichtigt wurden.

 
 

140.000 UnterstützerInnen

26.04.2013: Auch Minister Berlakovich unterschrieb diesen Freitag  die Petition von ARCHE NOAH und Global 2000. Der Minister sicherte zu, die Perspektive der Erhaltungsarbeit in den Gesetzwerdungsprozess in Brüssel hineinzutragen. Es werden weiterhin Unterschriften gesammelt - sagen Sie's weiter! Online unterschreiben Unterschriftenlisten-Download.

 
 

EU-Kommission bechwichtigt

25.04.2013: In einer Aussendung versuchte die EU-Kommission, von den Mängeln der EU-Saatgutverordnung abzulenken. ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 stellen klar:Die vereinfachte Zulassung im letzten offiziell verfügbaren Entwurf der DG Sanco diskriminiert die alten und seltenen Sorten und stellt eine biologische Barriere auf.

 
 

100.000 UnterstützerInnen

24.04.2013: Die Petition"Freiheit für die Vielfalt"erreichte Mittwoch Abend die unglaubliche Zahl von hundert Tausend. Das ist ein klarer Auftrag an die EntscheidungsträgerInnen, ernsthafte Schritte für ein besseres EU-Saatgutrecht zu setzen. Gesammelt wird aber noch bis zum Herbst - sagen Sie's weiter!

 
 

“Das lassen wir uns nicht gefallen”

21.04.2013: Die Stimmung beim Treffen der europäischen Saatgut-NGOs in Wien macht deutlich: Auch in anderen EU-Ländern muss die Saatgutindustrie mit entschiedenem Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die EU-Saatgutverordnung rechnen. Von 19-21 April waren auf Initiative der ARCHE NOAH rund 40 VertreterInnen von Saatgut- und Umwelt-NGOs aus 16 europäischen Ländern nach Wien zu einem Workshop  gekommen, um gemeinsam gegen die EU-Saatgutverordnung vorzugehen.

Die ARCHE NOAH dankt allen TeilnehmerInnen & den freiwilligen HelferInnen! 

 
 

Helfen Sie mit!

17.04.2013: Sie Können dazu beitragen, ein besseres EU-Saatgutrecht zu erwirken! Sammeln Sie in Ihrem Umfeld Unterschriften und schicken Sie sie an die ARCHE NOAH, Obere Straße 40, 3553 Schiltern. Hier können Sie die Petition zum Ausdrucken runterladen.

Wichtig: Die Unterschriften müssen auf den dafür vorgesehenen Formularen (oder deren Kopien) erfolgen. Denn dort steht auch die Einverständniserklärung zum Datenschutz!

 
 

Petition unterzeichnen!

16.04.2013: ARCHE NOAH und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 schlagen Alarm: Wenn die Pläne der EU-Kommission aufgehen, werden aufgrund unüberwindbarer bürokratischer Hürden viele der heimischen seltenen und alten Sorten von Obst, Gemüse und Getreide für immer aussterben. Ab heute können BürgerInnen eine Petition unterschreiben.

 
 

Unterstützung gesucht!

29.03.2013: Von 19-21 April brauchen wir dringend Unterstützung für die Veranstaltung eines internationalen NGO-Treffens in Wien. Thema ist die Saatgut-Verordnung, hier finden Sie nähere Infos zur Veranstaltung. Wer Schlafplätze anbieten, mithelfen kann, oder etwas spenden möchte, bitte um eine Mail an astrid.oesterreicher@arche-noah.at Vielen Dank!

 
 

Tomate, Bohne & Co: EU gegen Saatgutvielfalt

26.03.2013: Der WDR berichtet über die Probleme der kleinen Züchter, die mit Raritäten arbeiten. "Wir wollen nicht in die verbotene Ecke gestellt werden", wehrt man sich auf dem Bonner Saatgutfestival. Sehen Sie den Beitrag von Mirjam Stöckel.

 
 

Alte Sorten, neue Gesetze

24.03.2013: Bei den Internationalen Saatguttagen in der Schweiz drehte sich alles um seltene Sorten - und die Gesetze, die sie bedrohen. ARCHE NOAH berichtete über die jüngsten Entwicklungen bei der EU-Saatgutverordnung, die Schweizer Organisation Pro Specie Rara informierte über die Patente-Problematik.

 
 

Diskussion zur EU-Saatgutverordnung

22.03.2013: Tirol. "Unser Saatgut in Gefahr" - unter diesem Motto fand am Freitag, den 22. März ein Infoabend in Vomp bei Schwaz/ Tirol statt. Rund 70 Interessierte folgten der Einladung von Urkorn Tirol und ARCHE NOAH.

 
 

ORF berichtet

26.02.2013:  "Ein Gesetz, das einen Großteil der alten Pflanzen- und Gemüsesorten verschwinden lassen würde" - das sagt Redakteurin Romana Kienesberger in der ORF Sendung "heute konkret" über die EU-Saatgutverordnung. Hier sehen Sie den Beitrag.

 
 

Workshop für NGOs

11.02.2013: Die ARCHE NOAH wird im April einen Workshop zum neuen EU-Saatgutrecht durchführen. Zielgruppe sind Erhaltungsorganisationen aus Osteuropa, dem Balkan und dem Baltikum. Beim Workshop werden die Gefahren der geplanten Verordnung analysiert und Gegenmaßnahmen erarbeitet werden.

 
 

Sensibilisierung in Griechenland

21.01.2013: Eine hochkarätige Podiumsdiskussion zum neuen EU-Saatgutrecht fand in Athen statt. Die Richtervereinigung hatte ihre Räumlichkeiten den  Erhaltungsorganisationen Aigilops und Peliti zur Verfügung gestellt. Sie befürchten „schwerwiegende soziale und wirtschaftliche Auswirkungen“. Mit dabei war neben griechischen Ministeriumsvertretern auch Pierre Sultana von ARCHE NOAH:

 
 

Saatguttausch bald mit Verwaltungsstrafe bedroht?

04.12.2012: ARCHE NOAH schrieb Anfang Dezember 2012 einen Brief an EU-Kommissar Tonio Borg. Darin fordert ARCHE NOAH ein gerechteres Saatgutrecht in Europa und kritisiert die drohende Illegalisierung der Weitergabe von Saatgut.

 
 

NGO Treffen in WIen

11.11.2012: Über 30 NGO-VertreterInnen aus 19 europäischen Ländern nahmen von 9. bis 11. November am Workshop "How to protect our seeds?" teil. Die ARCHE NOAH initiierte das Treffen, um europäische Erhaltungsorganisationen über die drohende Rechtslage zu informieren.