So gehts weiter...

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Gesetze für die Vielfalt in den Mitgliedsstaaten

Seit Februar 2015 ist der Entwurf für die geplante EU-Saatgutverordnung vom Tisch. Mit einem neuen Entwurf kann derzeit erst frühestens 2017 gerechnet werden. Bis dahin heißt es die nationalen Gesetzeslagen zu verbessern, um eine gute Basis für eine neue Reform des EU-Saatgutrechts zu schaffen. Im Gegensatz zu dem Entwurf zur Verordnung, gibt es in den derzeitigen EU-Richtlinien durchaus Spielräume, um auf nationaler Ebene die Situation für die Vielfalt zu verbessern. Es ist wichtig jetzt aktiv zu werden!

Verbesserungen für Erhaltungssorten in Österreich

22.09.2015: Arche Noah hat sich mit den Zuständigen in Österreich getroffen und eine Reihe von Vorschlägen zur Verbesserung der Situation für die Vielfalt in Österreich eingebracht. Nach einer Prüfung der Vorschläge, könnte es schon bald auch in Österreich Erleichterungen für die Zulassung von Erhaltungssorten geben. Arche Noah bleibt dran!

 

 

 
 

Mehr Freiheit für die Vielfalt in Dänemark

08.09.2015: Die dänische Saatgutinitiative „Froesamlerne“ hatte sich seit dem Scheitern der EU-Saatgutverordnung dafür eingesetzt, durch eine neue Interpretation der EU-Richtlinien Verbesserungen für die Vielfalt in Dänemark zu erreichen. Nach Verhandlungen mit der dänischen Regierung konnte nun eine Gesetzesänderung erreicht werden. Laut einer Aussendung des dänischen Ministeriums ist das dänische Saatgutgesetz künftig ausdrücklich nur mehr auf das Inverkehrbringen von Saatgut für „kommerzielle Zwecke“ („vegetable seeds, field seeds and seed for commercial use“) anwendbar. Das bedeutet Erleichterungen für die Weitergabe von Saatgut von Vielfaltssorten, freuen sich Froesamlerne. Wie sind die neuen Spielregeln im Detail auszulegen? Dazu will das dänische Ministerium bald ein Handbuch veröffentlichen.

 

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